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Sicherheitszeichen und Schilder

„Nicht noch ein Schild.''



Diesen Satz hat man schon oft gehört und wenn man sich einmal mit der breiten Produktpalette von Sicherheitszeichen und Schildern auseinandersetzt, könnte man meinen, er hätte seine Berechtigung. Hat er aber nicht. Schilder sollen uns schützen. Und wenn jemandem etwas Schlimmes passiert, muss man darüber nachdenken, wie man andere vor dem gleichen Malheur schützen kann.



Für Arbeitsstätten ist das besonders wichtig, denn hier gibt es viele verschiedene Gefahrenquellen. Deshalb gelten für Unternehmen gesetzlich vorgeschriebene Verordnungen, die eine ausreichende Beschilderung zur Unfallverhütung vorschreiben. Nachzulesen sind diese in der ASR A1.3 – Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung – und der EN ISO 7010, eine einheitliche, europaweit gültige Norm für Sicherheitszeichen.



Für Unternehmen, deren Standorte nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern Europas sind, ist letztere ein richtiger Segen. Mitarbeiter verstehen Warn- und Gebotsschilder immer und überall gleich. Und das gilt für Verkehrswege, Gefahrenzonen, Hilfs- und Schutzmöglichkeiten. So werden Betriebe für jeden Mitarbeiter sicherer. In unserem Webshop finden Sie eine große Auswahl für Ihre eigene Sicherheitsbeschilderung.



ISO 7010 – Welche Sicherheitsschilder gehören dazu?


Seit Oktober 2012 gilt europaweit die EN ISO 7010: Sicherheitszeichen sollen sprachunabhängig und universell verständlich sein. Hier erfahren Sie, welche der Norm entsprechen.

  • Rettungszeichen: quadratisch – Kategorie E

Weiße Piktogramme vor grünem Hintergrund: Erste-Hilfe-Einrichtungen, Notausgänge und Rettungswege werden durch diese Schilder zu Lebensrettern. Dabei ist besonders wichtig, dass die Rettungsschilder nachtleuchtend sind. Deshalb werden Rettungszeichen im Normalbetrieb ständig beleuchtet. Fällt die Allgemeinbeleuchtung aus, sind sie aufgeladen und können selbstständig fluoreszierendes Licht abgeben.



  • Verbotszeichen: rund – Kategorie P

Signalrot ist die Farbe des Verbots. Meist wird damit etwas durchgestrichen. Durch Verbotsschilder wird klar, dass etwas nicht getan oder verwendet werden darf.



  • Warnzeichen: dreieckig – Kategorie W

Schwarze Piktogramme vor gelbem Hintergrund: Warnschilder kennzeichnen potentielle Gefahren und erregen Aufmerksamkeit. So achten Personen mehr auf ihre Umgebung. Warnzeichen findet man sowohl in Betrieben an Wänden und Maschinen, aber auch als Aufkleber auf Artikeln.



  • Gebotszeichen: rund – Kategorie M

Weiße Piktogramme vor blauem Hintergrund: Gebotsschilder leisten einen hohen Beitrag zur Unfallverhütung am Arbeitsplatz. Sie schreiben zum Beispiel die Nutzung von Arbeitsschutzprodukten vor oder fordern zu einem bestimmten Verhalten auf.



  • Brandschutzzeichen: quadratisch – Kategorie F

Weiße Piktogramme vor rotem Hintergrund: Wenn es brennt, zeigen Ihnen Brandschutzschilder, wo Feuerlöscher, Brandmelder und Feuerleiter sind. Auch diese Schilder müssen nachleuchtend sein, damit sie bei Ausfall der Allgemeinbeleuchtung sichtbar bleiben.



Wie weit darf ein Sicherheitszeichen eigentlich entfernt sein?



Wenn Sie ein Warnschild oder ein Gebotsschild anbringen, müssen Sie bei der Wahl des Standorts darauf achten, aus welcher Entfernung das Schild gesehen werden soll. Es ist also immer besser für zwei Arbeitsstationen auch zwei Schilder in nächster Nähe zu montieren, anstatt ein schlecht Sichtbares in der Mitte. Das gilt besonders für Fluchtwegeschilder. Diese können mit einer Standardhöhe von 150 mm nur bis zu einer Entfernung von ca. 15 m gut gesehen werden. Damit man sie aus 20 m Entfernung erkennt, müssen sie etwa 50 mm höher sein. Sicherheitsschilder, die zusätzlich grafische Elemente und Texte enthalten, können auch bei 200 mm Höhe nur aus maximal 8 m Entfernung richtig interpretiert werden. Eine Liste mit Beispielen kann Ihnen bei der Planung helfen – oder Sie kontaktieren uns einfach und wir planen mit Ihnen Ihr Beschilderungskonzept persönlich.



Noch ein Tipp:



Wenn Sie Schilder aus Selbstklebefolie nutzen wollen, müssen Sie die Fläche, die Sie bekleben, vorher reinigen. Wir empfehlen Ihnen, ein mildes Reinigungsmittel dafür zu verwenden, damit der Untergrund nicht angegriffen wird. Hartnäckige Fettreste und Schmutz bedürfen allerdings eines stärkeren Lösungsmittels – zum Beispiel Brennspiritus. Reste von Putzmitteln sollten vor dem Bekleben mit Wasser entfernt werden. Warten Sie bis die Fläche trocken ist und stellen Sie sicher, dass keine Fusseln daran hängen.

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